NEURODINGS Kursvideo: Angst stoppen

https://www.youtube.com/watch?v=WF9a0CXJGSI&feature=youtu.be, Gratis Video bis Ende März, eine Initiative für die Krise im Jetzt… Gestaltet von der Begründerin von “Neurodings”.

Eine Info von Frau Sylvia Grübl noch anbei.
Angst und Panikfalle im Gehirn überlisten

Sylvia Grübl, 12. März 2020

Angst und Panikfalle im Gehirn

Angst und Panik scheinen ansteckend zu sein, wie die aktuellen Ereignisse zeigen. Außerdem scheint es, als gäbe das Gehirn seinen Geist auf, zumindest teilweise. Und damit sitzen wir in der Angst und Panikfalle, funktionieren wie automatisch nach den Vorgaben anderer und geben Selbstverantwortung ab. Die Verunsicherung steigt. So einfach man hineingerutscht ist, so leicht kann man sich selbst aus dieser Denkfalle wieder herausholen.

Angst ist nicht grundsätzlich schlecht. Sie kann uns, wohldosiert und im richtigen Moment, vor Unvorsichtigkeit bewahren, die unser Leben gefährden könnte. In diesem Fall ist sie wichtig und ein guter Freund. In den meisten Fällen aber ist Angst kein guter Berater. Das lässt sich auch aus gehirnphysiologischer Sicht bestätigen. Denn was dort abgeht, wenn Angst entsteht und dauerhaft geschürt wird, ist nicht von schlechten Eltern. Schlecht ist allerdings das, was dabei entsteht und sich in Windeseile unkontrolliert fortpflanzt. Es entsteht Panik, ein Supergau der Emotionen. Gesund sieht anders aus.

Durch Ausschüttung von Stresshormonen wird die normale Funktion des Gehirns sozusagen heruntergefahren. Der sogenannte „Kampf- oder Fluchtmodus“ bewirkt, dass bestimmte Gehirnareale besser durchblutet werden als andere. Die Regionen, die für klares Denken, besonnenes Überlegen und souveränes Handeln zuständig sind, schneiden dabei relativ schlecht ab und sind unterversorgt. Was also tun, wenn das Gehirn in der Angst- und Panikfalle gefangen ist? Kann man das Ganze überlisten?

Mit NEURODINGS® der Angst und Panikfalle im Gehirn entkommen

Wie überlisten wir das Gehirn, wenn es in Angst und Panik gerät und in alle möglichen und unmöglichen Horrorszenarien eintaucht? Eine Möglichkeit ist neurokreatives Zeichnen, da es die aufgeregten Synapsen durch den erlangten meditativen Zustand zur Ruhe bringt. Das und noch viel mehr beinhaltet das neue Buch „NEURODINGS Tausche Angst gegen Selbstvertrauen“.

Angst und Panik versetzt einen in Aufregung. Der Körper reagiert, noch bevor es uns bewusst wird. Hormone werden ausgeschüttet, Informationen auf Zellebene ausgetauscht, das System für den Ernstfall vorbereitet. Blut und Botenstoffe ziehen ihre Bahnen. Blutdruck, Atemrhythmus, Herzschlag ändern sich. In einem solchen Zustand ist es schwierig bis unmöglich, klar zu denken sowie wichtige und richtige Entscheidungen zu treffen.

Angst schnürt uns vollkommen von der Fähigkeit ab, hineinzuspüren und die Lage realistisch einzuschätzen. Die Intuition, das Bauchgefühl sind nicht erreichbar. Dazu braucht es Ruhe, die Abgrenzung von der Panikmache anderer und die Reduktion von Stress. NEURODINGS® unterstützt auf einfache Art und Weise, aus der Angst und Panikfalle im Gehirn zu entkommen. Das beidhändige neurokreative Zeichnen aktiviert beide Gehirnhälften, reduziert Stress und bringt den Zugang zu sich selbst zurück. Das Alarmsystem wird heruntergefahren und neue Denk- und Handlungsmuster im Gehirn werden aktiviert. Das ist die Voraussetzung dafür, Selbstverantwortung zu übernehmen und gut für sich selbst zu sorgen und zu entscheiden.

Befreit von Angst und Panik das Selbst stärken

Das Buch trägt den Titel „NEURODINGS Tausche Angst gegen Selbstvertrauen“. Und genau dieses Vertrauen in uns selbst ist dann möglich, wenn die Angst das Selbst nicht mehr überschattet. Zuerst Angst abbauen und sich dann dem Selbst widmen. Das ist mit neurokreativem Zeichnen möglich. Der Angst und Panik Zeit und Energie entziehen. Dem Selbst Zeit und Energie widmen, es pfleglich behandeln. Wir haben ja nur das eine.

Unsicherheit entsteht dann, wenn man keinen Zugang mehr zum eigenen Gefühl, zur Selbstwahrnehmung hat. Dann gibt man anderen die Macht, es für einen besser zu wissen als man selbst. Gewiss gibt es Fachmänner und Spezialistinnen auf bestimmten Gebieten, doch auch diese Autoritäten kochen nur mit Wasser. Menschen können sich mitunter auch irren oder manipulieren andere bewusst, um sich Vorteile zu verschaffen.

Daher ist es von großer Bedeutung, immer gut bei sich zu bleiben, egal wie bedrohlich sich die erhaltene Information vorerst anhört. Gut und tief durchatmen ist eine bewährte Hilfsmaßnahme Nummer 1. Ein paar Schluck Wasser trinken kann ebenso gut unterstützen, den ersten Schock zu überwinden und nicht in die Automatik der Angst- und Panikfalle zu rutschen. Und dann Hand aufs Herz oder auf den Bauch. Ja, wirklich drauflegen und sich selbst spüren, bei sich bleiben. Und dann, wirklich erst dann reagieren. Oder besser noch: agieren. Vorschneller Aktionismus ist nicht immer die beste Wahl.

Besonnenheit – dieses Wort gefällt mir in letzter Zeit immer besser. Die Sonne bringt die Wahrheit ans Licht. Das Sonnengeflecht ist der Bereich rund um den Bauch, das Bauchgefühl. Die Sonne steht für das Ich, das Selbst. Das Wort ist ein Nomen und damit fix, unumstößlich und real greifbar. Die Sonne strahlt, egal was geschieht, sendet Wärme und damit Geborgenheit.

Ich wünsche uns allen, wichtige Informationen von Panikmachenden klar unterscheiden zu können. Dann innezuhalten und besonnen das zu tun, was sich stimmig anfühlt. Damit liegt man in den meisten Fällen goldrichtig.